Glossar Schichtarbeit

Teilkontinuierlicher Betrieb

Definition, Rechtsgrundlage und Bedeutung für den Schichtplan: Teilkontinuierlicher Betrieb auf einen Blick.

Definition

Teilkontinuierlich bedeutet: rund um die Uhr an Werktagen, aber mit Unterbruch am Wochenende. Üblich sind drei Gruppen, die Früh, Spät und Nacht abdecken, während die Anlage von Freitagnacht bis Sonntagnacht steht. Für Beschäftigte heisst das in der Regel freie Wochenenden.

Was das für den Schichtplan bedeutet

Endet die letzte Nachtschicht vor Samstag 23 Uhr, fällt keine Sonntagsarbeit an. Bewilligungspflichtig bleibt die Nachtarbeit.

Rechtsgrundlage

Art. 16–17 ArG

So sieht das als Plan aus

SECO 301: Dreischicht an fünf Tagen

Musterplan Nr. 301 des SECO (Wegleitung zum Arbeitsgesetz, Anhang 5), originalgetreu übernommen.

Woche 1Woche 2Woche 3
MoDiMiDoFrSaSoMoDiMiDoFrSaSoMoDiMiDoFrSaSo
Gruppe AFFFFF··SSSSS··NNNNN··
Gruppe BSSSSS··NNNNN··FFFFF··
Gruppe CNNNNN··FFFFF··SSSSS··
Ø Wochenarbeitszeit
40,0 Stunden brutto, 37,5 ohne Pausen (laut SECO)
Gruppen
3, Versatz je 14 Tage
Zyklus
21 Tage je Gruppe
  • Ruhezeit überall mindestens 11 Stunden (kürzeste 16 h)
  • Vorwärtsrotation eingehalten (Früh → Spät → Nacht)
  • 5 Nächte in Folge — die SECO-Wegleitung empfiehlt höchstens 4
  • höchste Kalenderwoche 37,5 Stunden ohne Pausen

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Häufige Fragen

Was bedeutet Teilkontinuierlicher Betrieb?

Teilkontinuierlich bedeutet: rund um die Uhr an Werktagen, aber mit Unterbruch am Wochenende. Üblich sind drei Gruppen, die Früh, Spät und Nacht abdecken, während die Anlage von Freitagnacht bis Sonntagnacht steht. Für Beschäftigte heisst das in der Regel freie Wochenenden.

Wo ist Teilkontinuierlicher Betrieb geregelt?

Grundlage: Art. 16–17 ArG.

Was bedeutet Teilkontinuierlicher Betrieb für den Schichtplan?

Endet die letzte Nachtschicht vor Samstag 23 Uhr, fällt keine Sonntagsarbeit an. Bewilligungspflichtig bleibt die Nachtarbeit.

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