Glossar Schichtarbeit

Sechs-Wochen-Regel

Was Sechs-Wochen-Regel bedeutet, wo es geregelt ist und was es für einen Schichtplan heisst.

Definition

Niemand darf länger als sechs Wochen ununterbrochen in derselben Schicht arbeiten. Ein Verzicht auf den Wechsel verlangt zwingende Gründe, schriftliche Zustimmung und Ausgleich. Zudem darf der Nachtanteil den Tagesanteil grundsätzlich nicht übersteigen.

Was das für den Schichtplan bedeutet

Rotierende Pläne erfüllen die Regel von selbst. Heikel sind feste Spät- oder Nachtgruppen.

Rechtsgrundlage

Art. 25 ArG

So sieht das als Plan aus

SECO 301: Dreischicht an fünf Tagen

Musterplan Nr. 301 des SECO (Wegleitung zum Arbeitsgesetz, Anhang 5), originalgetreu übernommen.

Woche 1Woche 2Woche 3
MoDiMiDoFrSaSoMoDiMiDoFrSaSoMoDiMiDoFrSaSo
Gruppe AFFFFF··SSSSS··NNNNN··
Gruppe BSSSSS··NNNNN··FFFFF··
Gruppe CNNNNN··FFFFF··SSSSS··
Ø Wochenarbeitszeit
40,0 Stunden brutto, 37,5 ohne Pausen (laut SECO)
Gruppen
3, Versatz je 14 Tage
Zyklus
21 Tage je Gruppe
  • Ruhezeit überall mindestens 11 Stunden (kürzeste 16 h)
  • Vorwärtsrotation eingehalten (Früh → Spät → Nacht)
  • 5 Nächte in Folge — die SECO-Wegleitung empfiehlt höchstens 4
  • höchste Kalenderwoche 37,5 Stunden ohne Pausen

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Häufige Fragen

Was bedeutet Sechs-Wochen-Regel?

Niemand darf länger als sechs Wochen ununterbrochen in derselben Schicht arbeiten. Ein Verzicht auf den Wechsel verlangt zwingende Gründe, schriftliche Zustimmung und Ausgleich. Zudem darf der Nachtanteil den Tagesanteil grundsätzlich nicht übersteigen.

Wo ist Sechs-Wochen-Regel geregelt?

Grundlage: Art. 25 ArG.

Was bedeutet Sechs-Wochen-Regel für den Schichtplan?

Rotierende Pläne erfüllen die Regel von selbst. Heikel sind feste Spät- oder Nachtgruppen.

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