Glossar Schichtarbeit
Mutterschutz bei Schichtarbeit
Was Mutterschutz bei Schichtarbeit bedeutet, wo es geregelt ist und was es für einen Schichtplan heisst.
Definition
Schwangere dürfen höchstens neun Stunden am Tag arbeiten und ab der achten Woche vor der Geburt nicht zwischen 20 und 6 Uhr beschäftigt werden. Vorher können sie gleichwertige Tagesarbeit verlangen; kann der Betrieb keine anbieten, besteht Anspruch auf 80 Prozent des Lohnes. Schichtarbeit mit Rückwärtsrotation und mehr als drei Nachtschichten in Folge gelten als beschwerliche Arbeit.
Was das für den Schichtplan bedeutet
Für den Schichtplan heisst das: rechtzeitig umplanen, nicht erst ab der achten Woche. Beschwerliche Arbeit ist nur zulässig, wenn eine Risikobeurteilung keine Belastung ergibt.
Rechtsgrundlage
Art. 35, 35a und 35b ArG; Art. 60–64 ArGV 1
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Verwandte Begriffe
- Vorwärtsrotation
- Untauglichkeit für Nachtarbeit
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Häufige Fragen
Was bedeutet Mutterschutz bei Schichtarbeit?
Schwangere dürfen höchstens neun Stunden am Tag arbeiten und ab der achten Woche vor der Geburt nicht zwischen 20 und 6 Uhr beschäftigt werden. Vorher können sie gleichwertige Tagesarbeit verlangen; kann der Betrieb keine anbieten, besteht Anspruch auf 80 Prozent des Lohnes. Schichtarbeit mit Rückwärtsrotation und mehr als drei Nachtschichten in Folge gelten als beschwerliche Arbeit.
Wo ist Mutterschutz bei Schichtarbeit geregelt?
Grundlage: Art. 35, 35a und 35b ArG; Art. 60–64 ArGV 1.
Was bedeutet Mutterschutz bei Schichtarbeit für den Schichtplan?
Für den Schichtplan heisst das: rechtzeitig umplanen, nicht erst ab der achten Woche. Beschwerliche Arbeit ist nur zulässig, wenn eine Risikobeurteilung keine Belastung ergibt.
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